Erste Herren verpatzen Re-Start

 

5:9- Niederlage beim TTV Niederlinxweiler

Während in den Spielklassen über die der Pfälzische Tischtennis-Verband die Oberhoheit hat, noch mindestens bis zum 31. Januar der Spielbetrieb ruht, trat unsere in der Verbandsoberliga Saar-Pfalz agierende erste Herren-Mannschaft erstmals im neuen Jahr wieder an die Tische. Leider ging der Re-Start mit der 5:9-Niederlage beim TTV Niederlinxweiler in die Hose. 

Da machten sich Trainingsdefizite und mangelnde Spielpraxis doch bemerkbar.

Mit dem Sieg schlossen die Saarländer mit 6:12 Zählern nach Pluspunkten zu den Südpfälzern auf, die nun eine Bilanz von 6:10 aufweisen. Bei einem etwas günstigeren Spieleverlauf wäre aus Sicht der Gäste zumindest das Erreichen des Schlussdoppels und somit die Chance auf einen Punktgewinn möglich gewesen.

Der TTV trat ohne den aus privaten Gründen derzeit nicht verfügbaren Daniel Gerstle an. Für ihn rückte Routinier Jens Belschner ins Team. Die Gastgeber mussten auf ihre Nummer sechs, Andreas Spengler, verzichten, der durch die Nummer eins der zweiten Mannschaft, Elija Glaab, ersetzt wurde. 

Es sah lange Zeit sehr gut für das Albersweilerer Sextett aus, dass sogar bis zum 5:4 in Führung lag. Die Doppel Dirk Butz/Detlef Gäßler und Lars Bernhart/Fabian Pahl waren ebenso als Sieger vom Tisch gegangen, wie Detlef Gäßler, Dirk Butz und Lars  Bernhart in den nachfolgenden Einzeln. Doch dann war der Faden gerissen und es folgten fünf Niederlagen in Folge.

Im einzigen Fünfsatzspiel des Abends, es stand schon 8:5 für die Einheimischen, führte Lars Bernhart mit 2:0 Sätzen, hatte in der Verlängerung des dritten Durchgangs vier Matchbälle. Da er aber keinen davon nutzen konnte, gelang seinem Gegner mit einem 16:14 der Satzanschluss. Doch leider nicht nur das. Am Ende stand Lars Bernhart nach einer 2:3-Niederlage mit völlig leeren Händen da.  

Schade, denn am Nebentisch lag Jens Belschner nach Sätzen mit 2:1 vorne und hatte durchaus reelle Siegchancen. Bei Erfolgen der TTV-Spieler wäre es bim Stand von 8:7 zum Schlussdoppel gekommen. 

„Auch wenn uns die Partie nach dem 5:4 völlig aus dem Ruder lief, hatten wir in der Schlussphase doch durchaus noch einmal Chancen zum Punktgewinn. Dann aber hätte alles passen müssen. Das war aber an diesem Abend leider nicht der Fall “ resümierte Abwehrspezialist Dirk Butz. 

Text: Heinz Lambert

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